Auswärtsfahrt nach Montepellier - Bericht von Tobse
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Auswärtsfahrt nach Montepellier
Bericht von Tobse
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Hier der Bericht von Tobse:

Am Dienstagmorgen machten sich zwei von uns Richtung Montpellier auf. Zunächst ging es mit dem Auto nach Straßburg. Nach einer hektischen Autofahrt am Bahnhof in Straßburg angekommen machten wir gleich mit der schwer bewaffneten Gendarmarie Bekanntschaft. Auf Grund der sprachlichen Verständigungsschwierigkeiten fanden wir dann selbst heraus das es in Frankreich üblich ist das das Gleis auf dem die Züge ankommen immer kurz vor dem Eintreffen des Zuges bekannt gegeben wird (anderes Land andere Sitten). Im Zug nahmen wir dann unsere Sitzplätze ein und nach einigen Bier und einer gefühlten Ewigkeit erreichten wir ohne besonderen Vorkommnisse Montpellier.

In Montpellier machten wir uns gleich auf den Weg ins Hotel um uns danach am Place de Comedien die Zeit bis zum Abmarsch zu vertreiben. Vor Ort gab es noch einen kleinen Weihnachtsmarkt mit einigen Spezialitäten die allerdings gewöhnungsbedürftig waren.

Gegen 18uhr setzte sich der Schalker Mob lautstark und eindrucksvoll in Bewegung. Nach ca. 1km Fußmarsch ging es dann via Straßenbahn in Richtung Stadion. Am Stadion angekommen verliefen die Einlasskontrollen locker und entspannt ohne Vorkommnisse oder Aggressionen. Kein Vergleich zum deutschen Bundesliga Alltag bei dem man schon vom Empfang der Hundertschaft genervt ist.

 

Im Gästeblock angekommen hissten wir unsere Fahne und positionierten uns hinter dem Tor. Zum Intro präsentierte die Gegenseite ein gelungene Pyro Show. Die Nordkurve startete lautstark in die Partie und hielt das Niveau bis zur zweiten Halbzeit hoch. Zu Beginn der zweiten Halbzeit zeigte die Nordkurve traditionell ihr "Vorwärts Schalke " und das hinterließ Eindruck auch bei der Mannschaft und so köpfte Höwedes per Flugkopfball in der 65.minute zum 1:0 ein. Gegen Ende der 2ten Halbzeit ließ die Nordkurve etwas nach. Nach Abpfiff und nach einer Stunde überflüssige blocksperre ging es in Richtung Tram und ab ins Hotel.

Am nächsten Morgen war die Nacht um 8.30 Uhr zu Ende und wir machten uns eine Stunde später auf Richtung Bahnhof und auf den Heimweg